Innere Freiheit – Soziale Veranwortung: Wege finden in eine menschliche Zukunft

Welterziehertagung 15. – 19. April 2019, Goetheanum in Dornach, Schweiz Waldorf 100

Innere Freiheit – Soziale Verantwortung: Wege finden in eine menschliche Zukunft

1.100 Teilnehmende aus 59 Ländern erfüllten das Goetheanum mit dem besonderen  Klang ihrer vielen Sprachen, der reichen Fülle der Gespräche und Begegnungen und bildeten über 5 Tage eine freudige, engagierte  Gemeinschaft. Es geht um Zukunft und unsere soziale Verantwortung. Gemeinsam empfangene Impulse im Saal, bei den Vorträgen und künstlerisch herausragenden Veranstaltungen, in denen doch jeder trotz der großen Menschenmenge einen Platz fand. Ob bei den 35 Gesprächsgruppen im Anschluss an die Vorträge, in denen vielsprachig und in unterschiedlichsten Methoden die Inhalte bewegt, reflektiert und vertieft wurden oder bei den mehr als 70 Workshops wurde an den Inhalten, Wegen und Möglichkeiten der Waldorfpädagogik des ersten Jahrsiebts gearbeitet. Viele der Teilnehmer haben weite Wege und große Mühe aufgewandt, um nach Dornach in die Schweiz zu kommen und sich mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu treffen . Viele Teilnehmer, Stiftungen und Institutionen haben für den Reisekostenfond unterstützend gespendet, alle Dozenten verzichteten auf ein Honorar.

„Wir müssen im Kreis Denken um vorwärts zu kommen.“, diese Worte Rudolf Steiners begleiten den Tagungsverlauf und wurden zu einer gemeinsamen  Bewegung im Laufe der Tagung. Worte, Tanzen, zusammen singen, der Kreis der Kerzenlichter um das Goetheanum beim Bunten Abend haben uns verbunden und das Bild hat sich zum Leuchtturm gewandelt, der sein Licht nun in die Welt strahlt. Als besonders wichtig wurde das Zusammenwirken mit den Eltern verstanden. Wir sind Bausteine für ein gemeinsames Verständnis des Schutzes der Kindheit. Dabei müssen wir die Schlüsselfinder sein, dann öffnen wir die Türen zueinander. Jede Begegnung ist kein Zufall, denn wir kommen aus einem gemeinsamen Strom. Das Dornröschenmotiv der armenischen Kolleginnen und Kollegen, beim bunten Abend eurythmisch vorgeführt, wurde als ein gutes Bild für den 100 jährigen Entwicklungsprozess der Waldorfpädagogik verstanden. Was will nun daraus erwachen? Jeder neue Gedanke aus der geistigen Welt kann Wendepunkt sein. Wir brauchen das Vertrauen aus der Krise gestärkt zu sein für die Zukunft.

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