Eine junge Waldorferzieherin sitzt mit drei Kleinkindern an einem massiven Holztisch und untersucht gemeinsam mit ihnen verschiedene Einmachgläser mit Naturmaterialien.

Waldorferzieher:in werden mit staatlichem Abschluss

Staatlich anerkannte Fachschulen für Sozialpädagogik mit waldorfpädagogischer Ausrichtung bieten dir ein besonderes Plus. Hier hast du die Möglichkeit neben dem staatlichen Abschluss auch das Zertifikat: „Waldorferzieher:in“ zu erhalten.

Diese Fachschulen gibt es in Berlin, Dortmund, Hamburg, Kassel. Mannheim und Stuttgart. Sie bieten die Ausbildung je nach Standort in Vollzeit, Teilzeit oder praxisintegrierter Form an. Wenn du wissen willst, welche Möglichkeiten es am Standort deiner Wahl gibt, informiere dich hier:

Fachschule in der Nähe

Hier findest Du Orte, an denen Kindheit Raum bekommt.

Für weitere Informationen einfach auf einen Pin klicken.

Abschluss mit Waldorfzertifikat

Neben der Erfüllung der staatlichen Lehrpläne vermitteln die genannten Fachschulen eine vertiefte Ausbildung in der Waldorfpädagogik und ermöglichen ihren Absolvent:innen auch den Erhalt des  Waldorfzertifikats.

Zusätzliche Ausbildungsinhalte:

  • Waldorfpädagogik und kindliche Entwicklung von 0-21 Jahren
  • Anthroposophie und die menschliche Entwicklung
  • Praktische Arbeit in Waldorfkrippe, -Kindergarten und -Ganztagsschule
  • Berufliche und soziale Aspekte der Waldorfpädagogik
  • Künstlerische Übungen und Tätigkeiten zur Selbstentwicklung

Der Unterricht ist praxisnah und erfahrungsorientiert. Verschiedene Praktika, die meist in waldorfpädagogischen Einrichtungen stattfinden, vermitteln lebendige Einblicke in die Praxisfelder.

Voraussetzungen für die Aufnahme

Die Zugangsvoraussetzungen variieren in den einzelnen Bundesländern. In jedem Fall kann der Fachschulzugang mit dem Realschulabschluss erworben werden. 

Mit Abitur bzw. Fachhochschulreife ist immer ein Direkteinstieg möglich.

Genauere Informationen dazu findest du z. B. auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums oder beim Deutschen Bildungsserver.

FAQs zur Fachschulausbildung

Zusammenfassung: Ausbildung zur/m Waldorferzieher:in an Fachschulen mit waldorfpädagogischem Schwerpunkt

  • Mit einer erfolgreichen Ausbildung an einer anerkannten Fachschule bekommst du einen staatlichen Abschluss.
  • Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre
  • Durch ihren waldorfpädagogischen Schwerpunk bieten einige Fachschulen die Möglichkeit, gleichzeitig das Waldorfzertifikat zu erlangen und sich damit direkt auch zur/m Waldorferzieher:in zu qualifizieren.

Weitere Möglichkeiten zur Arbeit in Waldorfkindergärten findest du unter:

Zwei Waldorferzieherinnen sitzen in einem freundlichen Gespräch zusammen, eine zeigt der anderen eine Broschüre – eine kollegiale Besprechung in einem warm gestalteten Raum der Einrichtung.

Berufsbegleitende Weiterbildung

Lerne Pädagogik und auch dich selbst aus einer ganz anderen Perspektive kennen – Waldorferzieher:in werden.

Mehr zur Weiterbildung

Gemeinsame Backaktion zwischen Kind und Waldorferzieherin

Stellensuche

„Du findest es ist Zeit dich zu verändern?“ Vielleicht bietet unser Stellenportal dir Möglichkeiten

Zu den Stellenangeboten