Die Vereinigung der Waldorfkindergärten e.V.: Über uns
Die Vernetzung, Koordination und Zusammenarbeit innerhalb der Vereinigung der Waldorfkindergärten e.V. erfordert ein reges Vereinsleben. Verschaffe dir auf dieser Seite einen Überblick über:
- unsere wichtigsten Aufgaben und Ziele
- die Verwendung unserer Mitgliedsbeiträge
- unsere bundesweiten Zusammenarbeitsstrukturen und Ansprechpartenr:innen in den Regionen
- unsere Satzung und unser gemeinsames Leitbild
- unsere Kooperationspartner
Besonders hinweisen möchten wir auf unsere aktuelle Erklärung gegen Rassismus und Diskriminierung.
Vereinigung der Waldorfkindergärten e.V.
Gemeinschaft ermöglicht, bestärkt, verbindet und macht vieles erreichbar, was allein nicht zu schaffen wäre. Besonders wenn es um wichtige Ziele geht – den Schutz der Kindheit, darum, Orte für Kinder zu schaffen, an denen sie sich ihrem Wesen gemäß entwickeln und gesund aufwachsen können – macht es Sinn sich zusammenzuschließen. Waldorfkindertageseinrichtungen sind Orte, die Kindern genau dies ermöglichen wollen und sich auch darüber hinaus wirkungsvoll für die genannten Ziele einsetzen.
Bereits 1969 wurde die Vereinigung der Waldorfkindergärten, zunächst als internationaler Zusammenschluss gegründet. Heute ist die deutsche Vereinigung mit ca 580 Mitgliedseinrichtung der größte nationale Verband in der IASWECE (International Association for Steiner/ Waldorf Early Childhood Education).
Nicht darum handelt es sich, anzugeben, wie Institutionen sein sollen, damit das sozial Richtige geschehe, sondern darum handelt es sich, die Menschen in eine solche soziale Verbindung zu bringen, daß aus dem Zusammenwirken der Menschen die allmähliche Lösung der sozialen Fragen entstehe.
Unsere Aufgaben und Ziele
Hier findest du eine übersichtliche Zusammenfassung unserer Ziele und Aufgaben
- Aus-/ Fort- und Weiterbildung von Waldorferzieher:innen
- Unterstützung der Qualitätsentwicklung in unseren Mitgliedseinrichtungen, z.B. durch qualifiezierte Fachberater:innen
- Herausgabe des Magazins „Erziehungskunst frühe Kindheit“ für Eltern
- Zusammenarbeit, Vernetzung und Koordination der Mitgliedseinrichtungen und mit anderen Kooperationspartnern
- Unterstützung und Zusammenarbeit in der internationalen Arbeit mit der IASWECE
- Erarbeitung von Arbeitshilfen für die Mitgliedseinrichtungen
- Vertretung der Waldorfpädagogik in der Öffentlichkeit für den Bereich Krippe – und Kindergarten
- Schutz des Namensrechts „Waldorfkindergarten“ und „Rudolf Steiner-Kindergarten“ mit dem Bund der Freien Waldorfschulen
Ihr Beitrag zählt!
Alle diese Aktivitäten sind nur möglich durch die Mitgliedsbeiträge, deren Verwendung auf Basis von gemeinsamen Beschlüssen folgt.
Stand Rechenschaftsbericht November 2025
Mehr über unsere Strukturen
Zur Vereinigung der Waldorfkindergarten gehören:
Unsere Regionen und Verantwortlichen
Über die regionalen Zusammenschlüsse, die zum Teil rechtlich selbstständig sind, sind alle Waldorfkindertageseinrichtungen miteinander vernetzt.
Unser Leitbild und unsere Satzung
Zur näheren Information zu unseren Leitideen steht unser Leitbild und unsere Satzung zur Ansicht und zum Download als PDF bereit:
Unsere Kooperationspartner
Neben unseren Mitgliedseinrichtungen und Organisationen arbeiten wir in verschiedensten Projekten und zu unterschiedlichen Themen auch in Kooperation mit anderen anthroposophischen Verbänden und Partnern.
Unser Organigramm
Unser Organigramm gibt einen Überblick über die Gesamtstruktur der Vereinigung der Waldorfkindergärten.
Sie können das Dokument auch als PDF herunterladen.
Erklärung gegen Rassismus und Diskriminierung
Als Einrichtungen ohne Auslese, Sonderung und Diskriminierung sehen sie alle Menschen als frei und gleich an Würde und Rechten an, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Weltanschauung oder Religion.
FAQ
Fast die Hälfte der Mitgliedsbeiträge wird für die bundesweite Aus- Fort und Weiterbildung von Waldorferzieher:innen aufgewendet, die kontinuierlich stattfindet. Diese ist mit der waldorfspezifischen Fachberatung der wichtigste Baustein der Qualitätsentwicklung in unseren Mitgliedseinrichtungen. Regelmäßig erscheint unser Magazin: „Erziehungskunst Frühe Kindheit“. Es wendet sich vor allem an Eltern und ist ein wichtiges Element unserer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit. Diese soll Eltern und Erzieher;innen unterstützen informieren und neugierig auf die Arbeit in unseren Waldorfkindertageseinrichtungen machen. Außerdem leisten wir mit unseren Beiträgen eine wichtige Unterstützung und Aufbauarbeit für die Internationalen Waldorfkindergartenbewegung (IASWECE). Die Bewältigung gemeinsame Aufgaben, Vernetzung und Weiterentwicklung unserer Pädagogik ist nur durch Zusammenarbeit möglich. Auch hierzu werden in einer bundesweit tätigen Organisation Ressourcen benötigt.
Waldorfkindertageseinrichtungen sind meistens durch die Initiative von Eltern und/ oder Pädagog:innen entstanden, die diese Pädagogik ganz explizit für ihre Kinder wollten. Jede Waldorfkindertageseinrichtung ist also ein Ort, an dem initiative Menschen durch besonderes Engagement dafür sorgen und gesorgt haben, genau diesen Kindergarten zu ermöglichen. Darum hat die Erziehungspartnerschaft in den Waldorfkindertageseinrichtungen schon immer einen besonderen Stellenwert, Waldorfkindergärten sind dadurch nicht nur bunt und vielfältig im Erscheinungsbild, sie werden von allen Beteiligten auch als sehr gemeinschaftsbildende Orte erlebt.
Typisch für Waldorf und das eigentlich verbindende aller Waldorfkindertageseinrichtungen ist natürlich die besondere pädagogische Ausrichtung. Kernelemente sind:
- Eine rhythmische Tagesgestaltung mit Wiederholungen damit sich Vertrauen und Sicherheit entwickeln kann,
- die Pflege der Sinne, die ermöglicht sich im eigenen Körper zuhause und wohl zu fühlen,
- die besondere Beachtung der Nachahmungsfähigkeit, die Selbstbildung und Weltaneignung ermöglicht.
Ansonsten ist die Waldorfkindergarten und -krippenlandschaft bunt und vielfältig. Jede Einrichtung hat andere Rahmenbedingungen und ist stark geprägt von den dort tätigen Menschen. Während einige Kindergärten aus der Bildungslandschaft ihrer Kommune oder Stadt gar nicht wegzudenken sind, gibt es auch immer wieder schwierige Rahmenbedingungen.
Kindertageseinrichtungen, die Mitglied werden wollen, erhalten alle Informationen über die Ansprechpartner:innen in unseren regionalen Geschäftsstellen. Übrigens: Der Name „ Waldorf- und Rudolf Steiner- Kindergarten“ ist namensrechtlich geschützt und darf nur von Mitgliedseinrichtungen genutzt werden.
Welche Kinder werden angenommen?
Grundsätzlich alle. Offenheit und Interesse für die pädagogische Grundhaltung sollte aber bei den Eltern vorhanden sein. Darum sollte man die Möglichkeiten die Waldorfkindertageseinrichtung vorher schon kennenzulernen unbedingt wahrnehmen und auch einen Blick in die Konzeption werfen.
Fachberatung und Praesensio
Die Herausforderungen an Kindertageseinrichtungen wachsen stetig. Fachberatung kann helfen – bei aktuellen Fragen, Problemen und der Qualitätsentwicklung.
Waldorfkindergarten finden
Du suchst einen Platz in einer Waldorfkrippe oder - einem Kindergarten? Du bist auf der Suche nach einem interessanten und erfüllenden Arbeitsplatz? Unter Waldorfkindergarten finden kommst du schnall zum Ziel.